AIS Buch

Regeln in der mobilen Wohnbetreuung

  1. Die Termine mit dem/der BetreuerIn sind verbindlich, ebenso die Termine mit dem Wochenenddiensthabenden und den FreizeitpädagogInnen.
  2. Die Teilnahme an der Haussitzung ist verbindlich.
  3. Jede/r Jugendliche hat beim Einzug eine Kaution von €140,- zu entrichten. Diese kann aber auch in Raten, während der ersten Monate der Unterbringung, bezahlt werden.
  4. Die Wohnungs- und Zimmerschlüssel dürfen nicht weitergegeben werden.
  5. Die Wohnungstür ist nach Verlassen abzusperren. Das AIS empfiehlt auch das persönliche Zimmer zu verschließen, da für abhanden gekommene Gegenstände keine Haftung übernommen wird.
  6. Alkohol und Drogen dürfen in den Wohnungen weder gelagert noch konsumiert werden.
  7. Ausgangszeiten:
    a. bis 16 Jahre wochentags bis 22 Uhr, samstags bis 23 Uhr
    b. bis 18 Jahre wochentags bis 22 Uhr, samstags bis 02 Uhr
    c. ab 18 Jahre wochentags bis 24 Uhr, samstags nach Absprache
  8. BesucherInnen müssen die Wohnung bis spätestens 22 Uhr verlassen.
  9. Änderungen der Ausgangszeiten, Auswärtsübernachtungen und Beurlaubungen sind mit dem Betreuer/der Betreuerin abzusprechen.
  10. Die Wohnung und das Zimmer sind sauber zu halten.
  11. In der Wohnung dürfen keine Tiere gehalten werden. Käfigtiere sind nur nach Absprache mit der pädagogischen Leitung erlaubt.
  12. Jeder/jede Jugendliche hat sich an die Hausordnung des jeweiligen Wohnhauses zu     halten.
  13. Musik ist auf Zimmerlautstärke zu halten.
  14. Für arbeitslose Jugendliche: Die Teilnahme am Projekt für arbeitssuchende Jugendliche ist verbindlich
  15. Für Lebenshaltungskosten werden €350,- (+ €30,- auf Sparbuch) veranschlagt. Davon abgezogen werden Eigenleistungen des/der Jugendlichen (Lehrlingsentschädigung, Kursgeld). Verdient ein/e Jugendliche/r mehr als €350,- wird der Differenzbetrag auf ein Sparbuch eingezahlt, das vom/von der BetreuerIn verwaltet wird.
  16. Das Nichtbefolgen dieser Regeln kann zur Entlassung aus der AIS-Betreuung führen.In folgenden Fällen folgt die sofortige Entlassung:
    a. Verhalten, das zur Kündigung der Wohnung führen kann
    b. Wenn nach Einschätzung des Betreuers/der Betreuerin die Verantwortung für Gewalt gegen MitbewohnerInnen und BetreuerInnen
    c. den Jugendlichen/die Jugendliche nicht mehr übernommen werden kann.